DIE GANZE WELT 
IST WIEN
Adi Hirschal & " Die Brennenden Herzen" 

Bei „Die ganze Welt ist Wien“ handelt es sich um eine musikalische Reise in die entlegensten Winkel unserer Erde.

Lassen sie sich durch­rütteln von den Kultur­schocks, die Adi und seine Freunde Arnulf, Dieter und Lenny auf ihrer Reise rund um die Erde erlebt haben.

Hören sie auch, wie sich die drei Freunde immer wieder aus den gefährlichen Untiefen fremder Kulturen befreien konnten, indem sie fremde Formen mit heimatlichen Inhalten verknüpften.

Zitat aus " Da stimmt was nicht " Den rechten Schwung aber nahm mein Bühnenleben 1988 auf. Der Sommer stand vor der Tür, als mich Michael und Nora Scheidl von der Gruppe Netzzeit fragten, ob ich nicht Lust hätte, anhand von ausgesuchten Wienerliedern die Legende vom »Goldenen Wiener Herz« zu ergründen. Ich hatte mit dem Wienerlied wenig am Hut, weil ich es nicht sonderlich mochte. Es schien mir verwahrlost und ungepflegt vor sich hin- zudämmern. Die einzige Ausnahme waren Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln. Er hatte das Wienerlied, vom Blues kommend, spannend weiterentwickelt. Ich hatte aber gerade nichts am Laufen und stieg ein. Der junge Mann, der uns am Klavier begleiten sollte, hieß Otmar Binder und war als Musiker ein Ausnahmetalent. Er war gerade erst 16 geworden, als wir im Saal des Schutzhauses am Heuberg zu pro- bieren begannen. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir die Ar- beit miteinander aufnahmen, war ein Geschenk des Himmels. Der intellektuelle Ansatz der Scheidls geriet völlig in den Hintergrund. Otmar und ich verloren uns in den Bearbeitungen, staunten über die ewige Gültigkeit so mancher Melodie und die Möglichkeiten, die sich aus den variierenden Rhythmen ergaben. Ohne Krampf begann ich wieder, vor Publikum zu singen. Und das tat gut. Der Abend kam total an, und wir hatten mit einem Mal die Nase ganz vorne. Zu fünft, drei Frauen und zwei Männer, entzauberten wir mit viel Humor das alte Märchen vom »Goldenen Wiener Herz«.

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Eine Lesung zusammengestellt von Mag.Susanne Felicitas Wolf.

Ein heiterer, bisweilen unheimlicher Spaziergang durch die Wiener Literatur und das dazu passende Liedgut. 

Adi Hirschal liest und singt Exemplarisches zu Wien und zu seinen Bewohnern. Von H.C. Artmann über Gerhard Rühm, Ernst Jandl, Herbert Pirker und Ernst Kein, von Chobot, aber auch von Torberg hört man über Wien Empfundenes, Vermutetes, Erlebtes und Erfundenes … dazu Musik der besonderen Art … lassen sie sich entführen in die Welt der Wiener Vorstadt und gönnen sie sich einen kräftigen Schluck Leben…

begleitet werde ich von den

 "Brennenden Herzen""

Piano:  Dieter Kolbeck

Cello und Bass: Arnulf Lindner

WIENER UND ANDERE MENSCHENFRESSER
Lesung mit Musik
SCHULDIG.... das Konzert
 
...rocking his life and moving your hearts

Adi Hirschal treibt sich herum auf den musikalischen Schauplätzen der 60er, 70er & 80er Jahre. Erklärt, was ihm Tom Petty, Elvis Presley, Willy DeVille und Randy Newman bedeuten, und warum er sie ins Wienerische übersetzen musste. 

Wie kein anderer versteht Hirschal es, sich mit seinem Publikum in den verrauchten Katakomben des Blues, an den Rastplätzen des Rock and Roll und auf den Kraftplätzen der Hippies zu verabreden, um das Leben im Allgemeinen und das Seine im Speziellen hörbar und fühlbar abzuhandeln.

 

Die Band:

Keyboards: Dieter Kolbeck

Schlagzeug: Lennie Dickson

E-Bass: Arnulf Lindner

Guitars: Andy Cutic

PS: Die "de Luxe" Version zusätzlich mit

Herb Berger/ Sax& Flutes

Axel Mayer / Trumpets & Horns

Adi Hirschal & "Die brennenden Herzen"

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Eines Tages wagte Adi Hirschal gemeinsam mit Wolfgang Böck, den er bei einer Nestroy-Aufführung kennengelernt hatte, die alten Lieder in neuer Instrumentierung zu präsentieren. Das Spektrum dieser Lieder reicht vom Volkslied über die Morität bis zum Gstanzl aus den letzten zwei Jahrhunderten. Klischees von Wein, Weib und Gesang a la Robert Stolz wird man da vergeblich suchen. Es geht in diesen Liedern um die Nöte der Menschen in der Vorstadt, die verschiedenen Typen, die dort wohnen und auch um erotische Inhalte.

Adi Hirschal, Wolfgang Böck & „Die Brennenden Herzen“

Keyboards: Dieter Kolbeck
Schlagzeug: Lennie Dickson
E-Bass: Arnulf Lindner

Adi Hirschal, Wolfgang Böck &
„Die Brennenden Herzen“
 
BEST OF STRIZZIS

dreiss'g joar jetzt.......wo san de hin.....?????

Die Geburt der Strizzilieder ( Auszug aus " Da stimmt was nicht " ) Im Palais Strozzi gab ich ein Wienerlied aus den »Kremser Bänden«, dem Standardwerk des Wienerliedes, zum Besten. Es hieß: »Ich mecht so gern, …« Im Sinne der Inszenierung sollte es nach einem Prater-Strizzi klingen. Das scheint mir ganz gut gelungen zu sein, denn es veranlasste eine Dame aus dem Pub- likum, mich zu ermuntern, doch mehr von diesen »Strizziliedern« zu singen. Ich war wie elektrisiert und begann, nach Strizziliedern zu suchen, die es, wie meine Recherchen ergaben, als Genre gar nicht gab. Gemeinsam mit Otmar Binder sammelten wir also Lie- der, die wenigstens thematisch passen könnten. Mit Maria Wal- cher, die uns den Zugang zum Archiv des Wiener Volksliedwerkes ermöglichte und uns beriet, als ginge es um ihr eigenes Projekt, suchten wir nach passenden Liedern. Bei der Geburt von »Strizzi- lieder« war sie die Hebamme. Gelandet sind wir dann wieder bei den Kremser Bänden. Dort lag das Gold begraben. Otmar und ich hoben diese Schätze, einen nach dem anderen, aus dem vori- gen und vorvorigen Jahrhundert, und siehe da, ohne die Melodien verändern zu müssen, entstand ein neues Wienerlied. Wir spielten die Lieder nicht in der Schrammel-Besetzung, sondern mit dem Klavier. Wir verzichteten auf die seufzenden Ritardandi nach spä- testens acht Takten, auf die Tränen im Weinglas, verzichteten auf die putzige Lustigkeit der Märsche, mit den flotten Herrenwitzen im Refrain. Wir nahmen alles unter die Lupe und legten jedes Wort auf die Goldwaage. Wir versuchten, die Geschichten, die zu diesen Liedern führten, zu begreifen, und spielten den ganzen verdammten Blues, der ihnen innewohnte. Otmars Feinfühligkeit war unbestechlich, weit und breit keine falschen Gefühle. Man musste einen neuen Weg gehen und ernst nehmen, was da geredet wurde im Volk. Wenn man es ernst nahm, dann hatte es Gültig- keit und war brandaktuell. Unter diesen Aspekten schien mir eine personelle Zuordnung der ausgewählten Lieder unausweichlich. Hermann Beil war von diesem Konzept angetan und ließ Ot- mar und mich wohlwollend in einem Musikzimmer auf der Landt- mann-Seite des Burgtheaters musizieren. Ich spielte gerade im Akademietheater, und außerdem war Florentin Groll Mitglied des Burg-Ensembles. Groll und ich kannten uns schon von »The Nor- mal Heart«. Mit ihm erarbeiteten wir das ganze Programm. Beil hatte Peymann unterrichtet. Der gab grünes Licht, und am 12. Sep- tember 1991 (an unserem Hochzeitstag!) sollte »Strizzilieder« am Lusterboden (wo ich 17 Jahre zuvor vorgesprochen hatte) Premiere haben, wäre da nicht der künstlerische Betriebsrat gewesen, der da- gegen Einspruch erhoben hatte. Man gab mir zu verstehen, dass ich als Gast nicht berechtigt sei, mich am Haus zu präsentieren, Groll hin oder her. Ich fand das lächerlich und kleinkariert! Beil wurde overruled, und für Peymann waren wir nicht wichtig genug. Von Groll musste ich mich trennen, da seine zahlreichen Vorstellungen an der Burg unsere Auftrittsmöglichkeiten zu stark eingeengt hät- ten. Meine schlaue Ela trat wieder einmal auf den Plan und riet mir, Wolfgang Böck zu fragen. Er sei ein guter Kontrast zu mir und Groll mir sowieso viel zu ähnlich. Ich nahm mit Otmar das ganze Programm, noch mit Kassetten-Recorder, auf, läutete bei Böck zu Hause an, spielte ihm die Lieder vor. Böck war kein Sänger und sagte das auch gleich, aber das Zeug gefiel ihm so gut, dass er es probieren wollte. Innerhalb kürzester Zeit hatte er sich die kompliziertesten zweiten Stimmen draufge- macht, und man hatte das Gefühl, es handle sich um ein lange eingespieltes Duo. Jetzt brauchte ich nur noch einen Spielort. Ich hatte als Gast in der Josefstadt Robert Jungbluth kennengelernt und stellte ihm das Projekt vor. Er sagte sofort zu. Als gewiefter Produzent witterte er den Erfolg. Er stellte uns den Rabenhof zur Verfügung, der seit damals so was wie meine künstlerische Heimat ist. Schon während wir noch am Bühnenbild an den Kostümen herumtüftelten, hatte ich das Gefühl, an etwas Besonderem zu ar- beiten. Ich sagte: »Wolfi, ich glaub, wir basteln da grad an einer Legende, das spielen wir noch mit siebzig.«

Die Legende

MITEINANDER
Erika Pluhar und Adi Hirschal lesen, singen und lachen "miteinander"

Erika Pluhar und Adi Hirschal sind einander im Lauf der Jahre freundschaftlich nahe gerückt, es gab privat traurige, aber auch heitere Berührungspunkte. Beruflich jedoch gingen sie getrennte Wege. Obwohl diese Wege, parallel betrachtet, erstaunliche Ähnlichkeiten aufwiesen. Beide haben sich als anfängliche Nur-Schauspieler zur kreativen Eigenverantwortung hin entwickelt, autorisieren also selbst-ständig das eigene Tun – beide hatten mehr und mehr die Musik, das Singen für sich erobert und ins Berufsleben integriert – beide, in unterschiedlicher Intensität, aber doch, sind im Schreiben zu Hause.

Jetzt – spät, aber nicht zu spät – kam bei den beiden auf launige Weise die Idee auf, neben dem eigenen beruflichen Weiterwirken ein MITEINANDER zu wagen, das die Elemente ihres jeweiligen Schaffens verbindet. Sie erdachten und erprobten also auch eine gemeinsame Auftritts-Variante.

Da lesen sie eigene und ausgewählte Texte – singen sie eigene und ausgewählte Lieder – wobei Roland Guggenbichler am Piano bei letzterem kongenialer Dritter im Bunde ist. 

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Adi Hirschal erzählt, liest und singt sein Leben
DA STIMMT WAS NICHT

Prof. Adi Hirschal lässt sein Publikum zum ersten Mal hinter die beruflichen und privaten Kulissen blicken: „In Innsbruck geboren, in Linz aufgewachsen, in und an Wien verlorengegangen“, sagt er augenzwinkernd und ein bisschen nostalgisch über sich selbst.

In seinem neuen Bühnenprogramm „Da stimmt was nicht“, zu dem sein aktuelles, gleichnamiges Buch die Vorlage bildet, erzählt er von der Liebe seines Lebens, den unglaublichen Wagnissen, seinen Wanderjahren, den Begegnungen mit berühmten Künstlern und herausragenden Persönlichkeiten wie Elfriede Ott, Werner Schneyder, Giorgio Strehler und Andrea Jonasson, Julia Migenes, Axel Corti, Ludwig Hirsch und Cornelia Köndgen, Marisa Mell und Erika Pluhar, Georg Danzer, seinen „Strizzi-Gesellen“ Wolfgang Böck, Herbert von Karajan, den Hollywood-Legenden Danny Kaye und Patrick Swayze, US-Präsident John F. Kennedy, der Japanischen Kaiserin Köjun und vielen mehr.

 

Ein PERSONALICAL.........die Show zum Buch

Die Besucherinnen und Besucher erleben eine ungewöhnliche und intensive Reise durch sein Universum, zu spannenden und humorvollen Begebenheiten aus seiner Sängerknaben- und Studienzeit – und wie er nach dem Abschluss des Reinhardt-Seminars unbekümmert auszog, um bis heute die Menschen zu begeistern und ihnen Lachen und Staunen ins Gesicht zu zaubern.Außerdem interpretiert der Publikumsliebling souverän und in seinem für ihn typischen Nuancenreichtum, als besondere Verbeugung vor seinen Fans, die Lieblingssongs, die ihn seit seiner Jugend begleiten und von denen er einige ins Wienerische übersetzt hat – Songs u.a. von Elvis Presley, Frank Sinatra, Randy Newman und Georg Danzer. „Ich bin überrascht, dass alles wahr ist, was ich da träume. Ich spiele, singe und tanze seit ich denken kann. Wahr ist auch, dass neben mir wer sitzt, der Sehnsucht heißt…“

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Literatur und Musik zur stillen Nacht 

 

 

….es weihnachtet sehr, wenn Prof. Adi Hirschal und seine Begleiter mit Worten großer Dichter und alten Volksweisen zum schönsten Fest des Jahres laden. Ein bisserl Besinnung, sehr viel Lachen und natürlich auch Musik.

Keine Angst! „ Die brennenden Herzen“ bleiben ihrem Stil treu und lassen nicht ab vom Original Strizzi Sound… Adi Hirschal und seine Freunde Arnulf Lindner und Dieter Kolbeck feiern ein „ Weihnachten mit Hüftschwung“.

Wie sie das im Sitzen machen? Überraschung!!!!!!

KLINGELINGELING
Lesung mit Musik
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